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Aktiv gegen Männergewalt an Frauen und Kindern

Die Germeringer FrauenInitiative unterstützt die Aktion der Gleichstellungsstelle München


Wir kicken Männergewalt aus dem Internet

letz netz




Angeregt von der Edinburgher Kampagne "Zero Tolerance of Violence against Women" <und den nachfolgenden Kampagnen in Zürich, München und im Landkreis Fürstenfeldbruck hat sich im März 1998 in Germering ein Arbeitskreis der GeFI (Germeringer FrauenInitiative ) gegründet mit dem Ziel, das Thema "Männergewalt gegen Frauen und Kinder" in die Öffentlichkeit zu tragen, es zu diskutieren, jede Form von Männergewalt zu ächten und damit eine Stärkung betroffener Frauen und Kinder zu erreichen.

Männergewalt ist auch in Deutschland, also auch in Germering ein alltägliches Problem, das die gesamte Lebenssituation von Frauen und Kindern prägen kann und oft unermesslichen Schaden anrichtet. Körperliche, seelische und sexuelle Gewalt von Männern gibt es in allen Gesellschaftsschichten. Sie wird unverändert als individuelles Problem der Betroffenen angesehen, das in der scheinbar unantastbaren Privatsphäre angesiedelt und belassen wird. Es gibt zwar inzwischen Infrastrukturen und Projekte zur Selbsthilfe von Frauen und Kindern, aber die Männergewalt konnte kaum verringert werden. Die gesellschaftlichen Strukturen, die die Gewalt unterstützen, wurden bisher wenig verändert.



Gewalt von Männern gegen Frauen und Kinder wird immer noch geduldet.

Ziel des GeFI- Arbeitskreis

"Aktiv gegen Männergewalt an Frauen und Kindern" ist das Bewusstmachen männlicher Gewalt, sowie eine allgemeine Bewusstseinsänderung:

Das gesellschaftliche Klima muss sich ändern!
Der Gewalt von Männern muss die öffentliche Duldung entzogen werden!
Frauen und Kinder müssen in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden!
Männer müssen endlich klar gegen Männergewalt Stellung beziehen!

Der Germeringer Facharbeitskreis gegen Männergewalt an Frauen und Kindern hat im Rahmen einer Kampagne Statements von Männern zum Thema gesammelt. In Zusammenarbeit mit dem Münchner Merkur und dem Gemeindeanzeiger werden diese Stellungnahmen dort veröffentlicht.

Statements vom November 2003


Dr. Peter Braun, ehemaliger Bürgermeister
"Ich bin gegen Männergewalt an Frauen und Kindern, weil häusliche Gewalt unter Ausnutzung familiärer Bindungen Frauen und Kinder in besonderer Weise erniedrigt, ihre gesamte Lebenssituation in schlimmer Weise prägt und dauerhaften Schaden anrichten kann."

Kurt Hennrich,
ehemaliger Leiter der Sparkasse Germering Mitte
"Männergewalt an Frauen und Kindern ist zu verurteilen, weil Gewaltanwendung immer Schwäche symbolisiert, keine Probleme löst, sondern neue schafft und Gewalt menschenverachtend und menschenunwürdig ist."

Dr. Rolf Hecker †,
Kinderarzt

"Die Erfahrung aus meiner Kinderarztpraxis hat mir leider oft vor Augen geführt, dass Gewalt gegen Kinder und Frauen auch in sog. zivilisierten Ländern ausgeübt wird. Aus meiner Sicht gehört mit zur Vorbeugung, dass wir Kinder von ihrem ersten Lebenstag an ernst nehmen in ihrer Würde und Persönlichkeit, und Gewalt weder selbst anwenden, noch vorleben, noch billigen. Gegenseitige vernünftige Respektierung zuerst in der Familie, natürlich auch in der Schule und allen anderen Gemeinschaften, könnte uns hoffentlich von der immensen Zahl von Gewaltanwendungen gegen Kinder und Frauen wegführen."



Thomas Karmasin,
Landrat Fürstenfeldbruck
"Ich bin gegen Männergewalt, weil dies selbstverständlich werden muß!"

Volker Black,
"Männergewalt gegen Frauen und Kinder ist zu verurteilen, weil Gewalt grundsätzlich kein Argument sein sollte, schon gar nicht gegen Schwächere, die sich nicht wehren können."

Joachim Höppner†,
Schauspieler
"Ich bin gegen Männergewalt an Frauen und Kindern, weil das weh tut. Ihr und ihnen und mir. Und dir auch!"

Andreas Haas,Oberbürgermeister Germering


"Ich bin gegen Männergewalt an Frauen und Kindern, weil ganz grundsätzlich jede Gewalt gegen wen oder was auch immer nicht gebilligt werden kann. Es ist höchste Zeit, dass wir uns darauf besinnen, dass Gewalt nur im Rahmen des Grundgesetzes von den dort benannten Staatsorganen auszuüben ist. Dem Einzelnen steht außer der Notwehr eine Gewaltanwendung gegen andere nicht zu. Unsere Gesellschaft braucht in diesem Sinne Übereinstimmung, dann wird Gewalt grundsätzlich auf Ablehnung in unserer Bevölkerung stoßen."



Heinz Nitsche,
Trainer und Vorstand der Abtlg. Ju-Jutsu und Karate SCUG
"Ich bin gegen Männergewalt an Frauen und Kindern, weil sie immer an Schwächeren ausgetragen wird. Mein Motto ist, "Schwächere" zu motivieren, nicht zu degradieren."

Dr. Josef Dürr,
Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
"Gewalt gegen Frauen und Kinder gehört bestraft und geächtet! Gewalt macht keine Männer, nur Schwächlinge schlägern."

Alfred Streicher
Sprecher der BUVG/UBG Fraktion
Männergewalt gegen Frauen und Kinder verurteile ich, weil meiner Meinung nach Gewaltanwendung gerade bei Kindern schwere seelische Schäden verursacht. Die so geschädigten Kinder führen dann später oft die Gewaltspirale an ihren Familien fort."

Karl-Heinz Thuy
Trainer Ju-Jutsu SCUG
"Männergewalt an Frauen und Kindern ist für mich ein Zeichen von Schwäche, Feigheit und Komplexen. Diese Defizite sollen durch Gewalt und somit durch Demonstration von Macht ausgeglichen werden. Man sollte nit aller Konsequenz und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen angehen, denn dies ist mit nichts zu entschuldigen."

Dr. med. Richard Sell
Internist
"Gewalt gegen Schwächere, wie Frauen und Kinder, verstößt gegen die Würde der Betroffenen und damit gegen ein elementares Menschenrecht. Leider kommen die Folgen oft erst in der ärztlichen Praxis ans Tageslicht. Das Bewußtsein für dieses Problem muß in der Gesellschaft gefördert werden!"

Uli Bode
"Grün und blau dürfen Sie nur wählen. Ich bin gegen Männergewalt an Frauen und Kindern."

Dr. med. Heinrich Klussmann
Internist:
"Ich bin gegen Gewalt an Frauen und Kindern und finde sie abscheulich. Gewalt zerstört das natürliche Urvertrauen und die Seele eines Menschen. Ohne Vertrauen und Seele aber ist das Leben armselig. Ausdrücklich wende ich mich genauso gegen geistige Gewalt und Unterdrückung wie sie auch oft rituell getarnt ausgeübt wird."

Anton Leitner
"Ich finde Gewalt gegen Frauen, sei es in direkter oder in indirekter Form durch Benachteiligung, unannehmbar, weil die Frauen nicht nur als Mütter, sondern in allen Bereichen der Vergangenheit und Gegenwart unendlich viel für die Menschheit leisten und geleistet haben."

Reiner Kurz
FDP Germering
"Männer müsssen lernen, Konflikte auf andere Weise zu lösen. Ich bin gegen Männergewalt an Frauen und Kindern"

Dr. med. Hans Hagmann
Facharzt für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe
"Ich bin gegen Männergewalt an Frauen und Kindern. Gewalttätigkeit - insbesondere gegen Schwächere - ist immer ein Zeichen der eigenen Schwäche, die wir Männer erkennen sollten. Hilfe könnte in Form von Beratung und Therapie gesucht werden."

Dimitrios Alevras
Fußballtrainer SCUG
"Ich bin gegen Gewalt an Frauen und Kinder. Ich verabscheue jede Art von Gewalt, gerade gegen Schwächere, und respektiere jeden Menschen. Gewalt bringt keine Lösung, sondern verschlimmert Vieles."

Dieter Meyer
Cheftrainer Ju-Jutsu SCUG
"Ich bin gegen Männergewalt an Frauen und Kindern, denn sie erzeugt bei den Opfern körperliche Verletztheit, Angst, Trauer, Wut, also unendliches Leid, das zur Veränderung eines ganzen Lebens führen kann und nicht zuletzt auch wieder neue Gewalt hervorruft. Gewalt ist wohl der extremste Ausdruck männlicher Machtdemonstration. Als Trainer einer Selbstverteidigungssportart kann ich nur raten: Gehen Sie in einen Verein in Ihrer Nähe oder besuchen Sie Kurse, die sich mit Selbstbehauptung/Selbstverteidigung beschäftigen, denn Gewalt ist verhinderbar!"

Hartmut Krumm
ehem. Vorsitzender der Stadtkapelle Germering
"Ich bin gegen Männergewalt an Frauen und Kindern, weil auch für die "Schwächsten" unserer Gesellschaft das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Menschenwürde gilt. Gewalt, insbesondere gegen Frauen und Kinder kann nicht akzeptiert werden und jeder ist aufgefordert, derartige Verstöße ohne Rücksicht auf die jeweilige Person anzuzeigen, weil eine Nichtanzeige nur den Täter schützt."

Siegfried Kalwa
Vorsitzender der AWO Germering e.V.
"Mit Gewalt können keine Konflikte gelöst werden. Kinder, Jugendliche und Männer, die körperliche oder psychische Gewalt gegen Kinder, Mädchen und Frauen anwenden sind schwach und egoistisch. Sie sind nicht konfliktfähig. Darum müssen wir alles tun, die Gewalt zu ächten."

Günter Bauer
Trainer Ju-Jutsu SCUG
"Gewalt gegen Frauen und Kinder ist Feigheit und Schwäche. Sie verletzt diejenigen, die unsere Zukunft mitgestalten und sie erzeugt neue Gewalt."

Gunther Keil
Bündnis 90/Die Grünen
"Ich bin gegen Männergewalt, weil ich auch nicht von meiner Frau geschlagen werden will"

Wulf Kreienbaum Ltd. Polizeidirektor der Polizeidirektion Fürstenfeldbruck,

Verbesserter Opferschutz
Gewalt in der Ehe und Partnerschaft gilt inzwischen als die am weitesten verbreitete Form der Gewaltausübung. Der Gesetzgeber hat mit dem 6. Strafrechtsreformgesetz und dem Gewaltschutzgesetz dieser Erkenntnis Rechnung getragen. Bei der Polizeidirektion Fürstenfeldbruck sind seit dem 01. Juli vergangenen Jahres bei jeder Polizeiinspektion Beamte schwerpunktmäßig mit der Sachbearbeitung der >=häuslichen Gewalt" beauftragt. Der Schwerpunkt unserer polizeilichen Arbeit ist neben der konsequenten Strafverfolgung derartiger Fälle die Abwehr von Gefahren für Leben und Gesundheit des Opfers und seiner Kinder. Die Polizei wird künftig den gewalttätigen Mann bis zum Erlass einer gerichtlichen Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz aus der Wohnung verweisen und ihn ggf. auch in Gewahrsam nehmen. Wir alle müssen dafür sorgen, dass Gewalt gegen Frauen und Kinder gesellschaftlich keine Anerkennung oder Billigung erfährt. Nur so wird der Grundgedanke des neuen Gewaltschutzgesetzes seine volle Wirkung entfalten können."

Dr. Hans-Joachim Lutz
Vorsitzender des Sozialdienstes Unterpfaffenhofen-Germering, e.V
"Die Gewalt gegen Frauen und Kinder ruft bei allen Bürgern nicht nur Ablehnung sondern vor allem Wut und Abscheu hervor. In den zahlreichen Statements, mit denen prominente männliche Bürger in den letzten Wochen öffentlich Stellung bezogen haben, ist genau diese Grundstimmung deutlich zu spüren. Dabei schwingt auch stets die Hoffnung mit, dass Gewalt möglichst bald kein Thema im menschlichen Zusammenleben mehr sein darf.

Nur wenn sich alle Bürger gegen diesen Auswuchs männlichen Verhaltens wenden, ihn permanent ächten und selbst alles dafür tun, dass Gewalt an Frauen weder belächelt noch bewitzelt wird, schaffen wir es, dass Gewalt an Frauen und Kindern nicht nur punktuell kritisiert und abgelehnt wird, sondern dass sie durch das gesellschaftliche Klima unmöglich gemacht wird. Die Tatsache, dass sich diese Form der Gewalt in vielen Bereichen so hartnäckig halten kann, macht deutlich, dass der Kampf dagegen in erster Linie im Kopf geführt werden muss.

Auch der 105. Deutsche Ärztetag als oberstes demokratisch gewähltes Parlament der Deutschen Ärzteschaft hat sich Ende Mai in Roststock in mehreren Entschließungen massiv gegen die häusliche Gewalt ausgesprochen und gefordert, dass dieses Problem obligat sowohl in den Gegenstandskatalog der Ausbildung zum Arzt als auch in die Weiterbildungs-ordnung für angehende Fachärzte aufgenommen wird. Das Wissen um die Folgen von Gewalt in der Familie, das Erkennen von Akut- und Langzeitfolgen dieser Gewalteinwirkung sowie die Präventions- und die möglichen Hilfsangebote müssen in allen Abschnitten der ärztlichen Aus- und Weiterbildung berücksichtigt werden. Nur so wird den Ärztinnen und Ärzten ermöglicht, die häufig geheim gehaltenen Probleme zu erspüren, um dann frühzeitige Hilfestellung geben zu können."

Wir freuen uns über jede Anregung und noch mehr über aktive Mitarbeit!


Informationen unter Tel : 089/844404



Letzte Änderung: Mittwoch, 3. Dezember 2008 um 21:39:24 Uhr